Theater 2022

Polizeiwache 007

Komödie in 3 Akten von Beate Irmisch

Pressebericht

Bilder vom Theater

Regie: Johannes Liebel
Mitwirkende:


 

Souffleur:
Maske:


Inhalt:


Gemächlich geht es zu auf der kleinen Polizeiwache 007! Nachdem der verdiente Dienststellenleiter Ottokar Greifer in Pension gegangen ist, sorgen Oberwachtmeister Ernst Huber und Oberwachtmeister Heinz Wimpel für Recht und Ordnung im Ort. Beide Herren sind überaus gemütlich und lassen sich so schnell durch nichts aus der Ruhe bringen. Die bedächtige Atmosphäre kann auch die aufgetakelte Tussi Molly Storch mit ihren nervigen Beschwerden nicht beunruhigen.

Doch eines Tages hat die Gemütlichkeit ein Ende und es kommt knüppeldick. Der schon etwas in die Jahre gekommene Ottokar, der ständig aus dem Seniorenheim flüchtet und Unterschlupf auf der Wache sucht, begeht einen Unfallschaden. Mit seinem Rollator nimmt er Molly Storch die Vorfahrt und beschädigt ihr die komplette Fahrerseite. Das Gezeter ist groß. Aber für den armen Ernst Huber kommt es noch ärger. Jahrelang hat er seiner Verlobten, der herrischen Palmine, verschwiegen, dass er bereits zum Oberwachtmeister befördert wurde, um so die Heirat hinauszuzögern. Aber wie heißt ein alter Polizeispruch: Es kommt alles ans Licht: Palmine erfährt von der Beförderung und Ernst kommt in Zugzwang!

Zu allem Unglück sind Oma Tillis Ersparnisse, die sie in einer Dose auf der Wache deponiert hat, plötzlich verschwunden! Als zudem noch herauskommt, dass Putzfrau Erna der Schwarzarbeit nachgeht und zwar auf der Dienststelle, staubt es ganz schön auf der Polizeiwache.

In dieses Tohuwabohu schneit der neue Dienststellenleiter Klug herein. Er ist jung, dynamisch und absolut zielstrebig. Er versucht mit allen Mitteln Disziplin und Ordnung in die so bewährten Gepflogenheiten zu bringen. Alte Gewohnheiten lassen sich aber nicht so einfach abstellen. Als ein Heiratsschwindler gesucht wird und die Beschuldigungen von Molly Storch aus der Luft gegriffen zu sein scheinen, laufen die alten Knaben aber zur Hochform auf.

Es zeigt sich, dass auch der junge Mensch vom reiferen Semester noch allerhand lernen kann und umgekehrt!